Krankheiten und Plagen bei Rosen

Krankheiten und Plagen bei Rosen

Blattläuse auf Rosen:
Schon früh im Frühling  können die Blumenspitzen von einer großen Menge Blattläuse befallen werden. Da sie meist nur oben in der Pflanze sitzen, lassen sie sich einfach besprühen.

Mehltau/Sternrußtau auf Rosen:
Bei einem Wetterumschlag tritt oft eine Art puderartiger weißer Schleier auf den Blättern und der Unterseite der Blütenknospen auf. Als Folge von Mehltau tritt meist nach der Hälfte des Sommers auch Sternrusstau auf. Auf den Blättern erscheinen dann kleine, schwarze Punkte, die immer größer werden und von gelben Rändern  umgeben sind. Diese breiten sich so weit aus, dass das gesamte Blatt vergilbt und abfällt. Da sich die Krankheit sehr schnell ausbreitet, ist es besser, sie präventiv zu bekämpfen.

Falscher Mehltau auf Rosen:
An der Oberseite der Stiele erscheinen violette Flecken, die immer größer werden. Über die Stängel werden auch die Blütenknospen  geschädigt, so dass sich die Blüten nicht oder nur schlecht öffnen. Schlecht entwickelte Blüten können auch bei großer Nässe auftreten,  aber wenn die Blüten sich auch bei normalem Wetter nur schlecht öffnen, ist wahrscheinlich der falsche Mehltau im Spiel. Diese Krankheit lässt sich bekämpfen, indem man die beschädigten Knospen bis zu einem guten Fünfblatt zurückschneidet. Anschließend muss ein schimmeltötendes Produkt gespritzt werden. 

Rost auf Rosen:
Kommt weniger häufig vor und nur bei bestimmte Rassen. Die Blätter haben dann gelbe Flecken und beim Umdrehen sehen Sie, dass die Unterseite mit kleinen, orangefarbigen Pünktchen übersät ist.
Lassen Sie sich von diesen Krankheiten nicht abschrecken! Sie treten meist nur bei ungünstigen Witterungsbedingungen auf. Wenn man sie rechtzeitig erkennt, sind sie meist leicht zu bekämpfen.

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